NARZISSTEN MEIDEN, GLÜCKLICH BLEIBEN! Kontaktabbruch erlaubt? Das Chamäleon im Schafspelz.

Vielleicht fragst du dich manchmal, ob es moralisch in Ordnung sei, jenen den Rücken zu kehren, die dich mit ihren Verhaltensweisen vergiften. Die Frage ist berechtigt und ein Hinweis dafür, dass du dein Herz am rechten Fleck hast. Doch ich möchte dir Gegenfragen stellen:

Ist es in Ordnung, wenn du dich wissentlich vergiften lässt? Findest du es moralisch vertretbar, dich emotional aushöhlen zu lassen? Deutest du es als Akt der Liebe, wenn du dich selbst aufopferst und dich toxisch behandeln lässt?

In einem mir bekannten Fall wurde der Leidtragende jahrelang von seiner Mutter gegaslightet, sodass er im Erwachsenenalter gar nicht mehr wusste, was er mit sich selbst anfangen soll. Er war völlig desorientiert, hatte dissoziative Phasen, depressive Verstimmungen und sozialphobische Ängste. Patrick (Name geändert) wusste nicht, dass er jahrelang manipuliert wurde. Um Klarheit zu erlangen, wandte er sich also an seine vermeintlich vertrauenswürdige Mutter: „Mama, worum geht es im Leben? Was soll ich tun? Ich kenne mich überhaupt nicht aus. Ich finde mich nicht zurecht.“ Die Mutter antwortete im sanften Ton: „Na, du sollst einfach nur glücklich sein.“ Genau davon wurde er jedoch systematisch abgehalten. Oberflächlich schien die Mutter zu wollen, dass ihr Sohn glücklich ist, aber in Wirklichkeit verunmöglichte sie es.

Es kann durchaus das eine gesagt werden und das andere getan. Vertraue also nicht blind auf das Wort. Narzissten können eine beinahe perfekte Oberfläche präsentieren, die sowohl ihre Opfer als auch Nicht-Involvierte täuscht. Nur wer den Narzissten wirklich kennenlernt, kann sehen, was sich hinter der Fassade verbirgt. Nicht-Involvierte können deine Situation daher nicht richtig einschätzen, solange sie nur das bewerten, was sie vom Narzissten präsentiert bekommen. Von Außenstehenden bekam Patrick oft zu hören, dass sie ihn um seine tolle Mutter beneiden. Kein Wunder, denn sie inszenierte sich als unkompliziert, aufrichtig und liebevoll. Durch diese Beeinflussung wurde Patrick das Erkennen seiner misslichen Lage enorm erschwert. Von der Erforschung der Ursache war er somit weit entfernt. Wisse also, dass du den Worten eines Chamäleons im Schafspelz nicht trauen kannst. Es sagt nicht, was es meint, sondern was du hören musst, damit du verfügbar bleibst. Verlasse dich nicht auf seine Einschätzungen. Sprich mit Außenstehenden, die dir eine objektive Einschätzung über deine Situation darlegen können.

Patrick konnte das Labyrinth erst erkennen und es verlassen, als er sich einem kompetenten Therapeuten anvertraute. Dieser war nicht vom Glanz des Narzissten geblendet und konnte toxische Verhältnisse, destruktives Verhalten, Grenzüberschreitungen und Verdrehungen erkennen und klar aufzeigen. Trotz all der schmerzhaften Erkenntnisse, die während der Therapie durch die Demaskierung der Mutter aufkamen, ging Patrick noch lange Zeit auf sie zu und versuchte, sie aufzuklären, damit sie ihr Verhalten reflektiert und ändert. Zwar versicherte sie ihrem Sohn immer wieder, dass sie sich verändert hat, doch es blieb bei leeren Worten. Ihre Treffen waren weiterhin von passiv-aggressivem Verhalten, emotionaler Erpressung, Einschüchterungsversuchen und Lügen durchzogen. Ihre gespielte Einsicht konnte sie nicht lange aufrechterhalten. Es folgten stets Anschuldigungen. Laut der Mutter müsste nicht sie in den Spiegel schauen, sondern eigentlich er. Denn immerhin erwähnt er ihr marginales Verhalten kontinuierlich. Er sei offensichtlich nachtragend, unfähig, das Hier und Jetzt zu genießen, und dadurch ein Energievampir. All das, obwohl sie ihm angeblich eine wunderschöne Kindheit beschert hatte.

Außerdem sei nicht sie in therapeutischer Behandlung, sondern Patrick – was seine Krankheit und ihre Gesundheit beweisen würde. Patrick gab sein Bestes, um die Beziehung zu seiner Mutter aufrechterhalten zu können, doch diese war pures Gift für ihn. Und so entschied er sich nach langer Zeit zum ersten Mal nicht mehr gegen sich selbst, sondern für sich und seine Gesundheit, indem er den Kontakt zu ihr auf ein Minimum reduzierte. Nach etwa zwei Jahren gab es gar keinen Kontakt mehr, da die Mutter einen Ersatz gefunden und dadurch das Interesse an Patrick verloren hatte. Über fünf Ecken erfuhr er, dass sie ihn mittlerweile als Verräter betrachtet und sich selbst als verlassenes Opfer inszeniert. Sie kann nicht anders und Patrick weiß das, unter anderem dank den vielen aufschlussreichen Gesprächen mit seinem Therapeuten.

Was auch immer sie denkt und erzählt, beeinflusst ihn nicht mehr, weil er von seinem Weg der Heilung nicht abkommt. Heute lebt Patrick ein freieres Leben voller Liebe, Freude und Frieden. Er ist gesund, hat Spaß am Leben und lacht viel. Seiner Mutter hat er vergeben. Und obwohl es höchstwahrscheinlich kein gesundes und liebevolles Miteinander mehr geben wird, liebt er sie dennoch aus der Ferne. 

Dieser Text ist ein Ausschnitt aus dem Buch „Chamäleon im Schafspelz – Narzissten meiden, glücklich bleiben!“ von Michael Repkowsky. Ein Muss für all jene, die toxisches Verhalten erkennen und sich von Narzissten loslösen wollen! Du findest es hier (klick)

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