Machtverlust der Spalter – Zeit für Frieden?

Der Großteil der Bevölkerung hat die Spaltung erkannt und eigentlich sind alle dagegen. Überall verschränkte Arme, herabgezogene Mundwinkel, die trotz getragener Maske sichtbar bleiben, Unsicherheit in den Augen. Dennoch sind sich alle einig: „Die Spaltung der Gesellschaft möge bitte aufhören! Schluss mit der Unterdrückung. Schluss mit der psychischen Folter“.

Schön gedacht, edel gesprochen, doch lässt die herrschende Angst kaum eine aktive Handlung zu. Das Kollektiv befindet sich in einem Schockzustand und ist kaum fähig, das umzusetzen, wonach es sich eigentlich sehnt: Das herzliche Miteinander.

Es ist die tiefsitzende Angst, die es den Menschen erschwert, sich wieder auf Augenhöhe, mit Respekt und Wertschätzung füreinander zu begegnen. Eine Angst, die von jenen erzeugt wurde und wird, die auch die Spaltung der Gesellschaft herbeiführen. Manipulative Berichterstattung, menschenverachtende Schlagzeilen, verhetzende Aussagen, kriegerische Rhetorik, systematische Ausgrenzung und/oder Maßnahmen als Bestrafung für bestimmte Minderheiten.

Hinzu kommt das ewig leidige Spiel der Einteilung in „gut“ und „böse“. Ein Spiel, dessen Sinn wir eigentlich schon als Kinder verstanden haben. „Wenn sich zwei streiten, dann freut sich der Dritte“. Mit den Jahren gerät dieser Spruch in den Hintergrund und wird durch den folgenden ersetzt: „Teile und herrsche“ (lat. Divide et impera). Und dann? Ja, dann stehen wir da. Und wir warten. Wir kennen die Sprüche, verstehen das Werkzeug der Spalter, aber sind kaum in der Lage, uns von deren giftigen Blicken abzuwenden und uns frei zu bewegen. Die Masse verharrt im Bann des Manipulators.

Müssen wir die bösen Spalter besiegen, damit es uns gut gehen kann? Ist es notwendig, in den zornigen Widerstand zu schreiten, damit wir freier und schöner leben können? Ist es zielführend, wenn wir die Spalter loswerden? Wie können wir uns wehren?

Ich schreibe diesen Artikel bloß, weil ich zwei Gedanken loswerden möchte. Zwei Erkenntnisse, die sich mir nicht erst in den letzten 2 Jahren erschlossen haben, sondern bereits in vielen Jahren davor:

1. Der Unterdrücker unterdrückt immer nur diejenigen, die ihm Aufmerksamkeit schenken. Der Unterdrücker braucht sein Publikum, damit sein perverses Spiel funktionieren kann. Er möchte kontrollieren, unterdrücken, spalten, anschaffen, anführen. Und dafür braucht er ängstliche Soldaten, die ständig zuhören, zuschauen und alles andere ausblenden.

2. Der Entzug der vollen Aufmerksamkeit hat das Ende der Unterdrückung zufolge. So einfach ist das. Und genau das ist der Punkt. Wenn der Unterdrücker brüllt und wütet und zappelt und zürnt, er aber vom Kollektiv eiskalt ignoriert wird, dann endet sein Machtrausch. Wenn die Menschen den Unterdrücker einfach nicht mehr ernst nehmen, ihm gar nicht mehr zuhören und tatsächlich so tun, als ob es ihn gar nicht gäbe, dann kehrt genau das ein, was sich das Kollektiv wünscht: Das Ende der Unterdrückung. Das Ende der psychischen Folter. Es braucht keinen „Feldzug gegen den Schuldigen“. Kein Bekämpfen, sondern ein friedvolles Umsetzen. Keine blinde Wut, sondern Selbstermächtigung und Mut zur Akzeptanz der eigenen Schöpferkraft. Die Tyrannei hört auf, wenn du mit dem Zuhören aufhörst.

„Ein Befehl, den alle ignorieren, ist so relevant, wie der Spalter, der ihn verkündet“

Der Spalter kann so laut kreischen, wie er möchte. Er kann seine Zähne knirschen, bis er einen Tomatenkopf hat. Ja, das kann er. Und weißt du was? Es ist vollkommen ok, wenn er das macht. Es ist seine Entscheidung. Er soll tun, was er glaubt. Die Frage ist nicht, was er und sein Team, also ein kleines Grüppchen diktiert, sondern ob Millionen Menschen überhaupt zuhören.

Das Grüppchen hört auf, zu wirken, wenn Millionen Menschen aufhören, zuzuhören. So simpel ist das. Dafür braucht es keinen Schuldigen im Außen, den man „entfernen“ muss. Es braucht keinen direkten Kampf gegen den bösen Hitzkopf in Anzug und Krawatte. All die toxischen Journalisten hätten keinen Einfluss mehr, wenn das Publikum ihnen einfach nicht mehr zuhört. Das Spiel der Spaltung und der Unterdrückung braucht vor allem eines: Deine volle Aufmerksamkeit.

Sollten wir weiterhin nach Schuldigen suchen? Oder wäre es wichtiger, herauszufinden, wo die Schwachstellen in einer spaltbaren Familie liegen? Wie innig und echt ist eine Freundschaft, wenn sie von außenstehenden Spaltern via Fingerschnipp aufgelöst werden kann? Wie bedingungslos ist die Liebe in einer Partnerschaft, welche zerbricht, weil plötzlich die Bedingungen des außenstehenden Spalters übernommen und auf den eigenen Partner projiziert werden? Verstehe mich bitte richtig. Der Unterdrücker ist verantwortlich. Er leitet all das bewusst ein und begeht damit ein Verbrechen. Er hat die Konsequenzen zu tragen. Keine Frage, aber Spaltung geschieht immer nur dort, wo Spaltung eben möglich ist.

Stell dir vor, ein Tomatenkopf hält eine seiner hitzigen Hassreden und alle kehren ihm den Rücken zu und halten sich die Ohren zu.

Stell dir vor, eine toxische Journalistin verkündet freudig neue Befehle und Millionen schalten den Fernseher ab.

Stell dir vor, das Unterdrücker-Grüppchen wird in allen Restaurants ignoriert. Einfach nicht bedient, so als ob das Grüppchen einfach „nicht existiert“.

Stell dir vor, der toxische Moderator versucht dir zu erklären, welche deiner Freunde ab sofort „böse“ und „zu meiden“ sind und du triffst dich weiterhin mit genau diesen Menschen, als gäbe es den Moderator gar nicht.

Stell dir vor, ein Grüppchen will spalten, aber alle umarmen sich.

Abschließend eine kleine Anekdote: Vor Jahren habe ich mal als Sicherheitsorgan bei einem Festival gearbeitet. Unser Team umfasste 30 Mitarbeiter. Wir waren für die Sicherheit von etwa 7000 Jugendlichen verantwortlich und sorgten dafür, dass alle Regeln eingehalten werden. Im Team gab es einen Leitsatz: „Wenn die Jugendlichen erfahren, dass sie 7000 sind und wir nur 30, dann werden sie uns, und alle unsere Regeln ignorieren und wir werden überhaupt nichts dagegen tun können“.

Der Witz: Wir schafften es, 7000 Jugendliche in Zaum zu halten, indem wir uns unsere Befürchtung zu keinem Zeitpunkt ansehen ließen und stets so taten, als hätten wir alles im Blick und die totale Kontrolle. Die 7000 Jugendlichen glaubten glücklicherweise, wir seien ihnen überlegen. Eine erstaunliche und auch witzige Erfahrung.

Die Moral von dieser G’schicht: Des Spalters Diktate hören wir nicht. Nur Liebe, Michael.


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